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Otto Lilienthal Museum in Anklam

Die Geschichte des Museums beginnt eigentlich schon 1891, den in diesem Jahr gelangen dem deutschen Maschinenbauingenieur Otto Lilienthal mit seiner Methode "vom Sprung zum Flug" die ersten sicheren Gleitflüge im Zeitalter des Menschenflugs. Das heutige Otto-Lilienthal-Museum in Anklam gibt es allerdings erst seit 1991.

Die Geburtsstadt des deutschen Flugpioniers Otto Lilienthal liegt im Landkreis Vorpommern-Greifswald nahe der Ostsee. Schon 1927 besaß das damalige Heimatmuseum in Anklam einige Exponate zum Leben und Schaffen, zum Beispiel den Nachbau eines Lilienthal-Gleiters vom Typ „Normalsegelapparat“, seines berühmten Bürgers.

Schon 1972 zog das Heimatmuseum mit der Ausstellung um Lilienthal in das heutige Gebäude um. 1980 wurde der Aufbau eines eigenständigen Museums für Otto Lilienthal beschlossen, den Anstoß dazu gab ein offizieller Besuch der Sojus 31-Besatzung.

Nach der Renovierung des Anklamer Steintores konnte 1989 das regionalgeschichtliche Museum als "Museum im Steintor" dort einziehen. Nach zwei Jahren und mit finanzieller Unterstützung des Landes Mecklemburg-Vorpommern, eröffnete das Otto-Lilienthal-Museum im Jahr 1991 im Gebäude des ehemaligen Heimatmuseums aus dem Anlass des Jubiläums „100 Jahre Menschenflug“. 1996 konnte ein Hallenanbau mit 300 m² zusätzlicher Ausstellungsfläche anlässlich des 100. Todestages Otto Lilienthals eröffnet werden.

Heute zeigt das Museum alle bekannten Flugzeugkonstruktionen Lilienthals in Rekonstruktion sowie seine aerodynamischen Versuchsaufbauten, mehr als 150 Fluggeräte zum Thema "Hängegleiter" sind hier ausgestellt. Zum Teil erinnern diese Fluggeräte an überdimensionale Fledermäuse. Weiterhin wird die zweit bedeutendste Sammlung an Originalzeugnissen zu Leben und Werk Lilienthals gezeigt, nur das Deutsche Museum in München hat mehr Zeitdokumente. Weiterhin sind zahlreiche Dokumente aus der 4000 Jahre Technikgeschichte des Fliegenwollens der Menschheit ausstellt.

Das Museum, das sich in der Trägerschaft der Stadt Anklam befindet, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so zum Beispiel 1999 den European Museum of the Year Award - Special Commendation und den Titel „recognized museum“ der Fédération Aéronautique Internationale. 2001 wurde es in das Blaubuch als „kultureller Gedächtnisort“ von nationaler Bedeutung aufgenommen. Das Museum ist Mitglied unterschiedlicher Fachverbände, wie dem Deutschen Museumsbund, des Europäischen Museumsforums und der Gesellschaft zur Bewahrung von Stätten Deutscher Luftfahrtgeschichte.

Die ständige Ausstellungen:

  • LebensWege - des Maschinenbauers Otto Lilienthal und seines Bruders Gustav Lilienthal

  • FlugTräume - 4000 Jahre Geschichte des Menschenflug

  • MenschenFlug  - Lilienthals mehr als 10 Flugzeugentwicklungen in Rekonstruktion

  • LuftSchiff - FlugZeug Lilienthal-Periode der Luftfahrtgeschichte

  • Die Physik vom Fliegen

  • Die Sekunde der Wahrheit  - Ausstellung zum 100. Todestag von Ottomar Anschütz (deutscher Fotograf)

  • Museumspark "Aeronauticon" - Mit allem, was fliegt - vom Samen bis zum Hightech-Flugzeug - beschäftigt sich das ein Museumspark zum Schauen, Spielen und Lernen auf dem Flugplatz Anklam. (geöffnet so lange es hell ist - Eintritt frei).
    für Schulklassen und Kindergruppen gibt es altersgerechte Programme

  • Das Projekt Ikareum - Auf dem Flugplatz Anklam existiert ein Außengelände des Museums, der Lehr- und Erlebnisgarten Aeronauticon.

Weitere Informationen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Otto-Lilienthal-Museum
http://www.lilienthal-museum.de

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Copyright der Fotos Wikipedia und der Texte Bernd Sternal nach Wikipedia 2012

 
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